Unterstützer für den „Climathon“ gesucht

Starke Partner:Unterstützer für den „Climathon“ gesucht

Innovative Lösungen für lokale Herausforderungen des Klimaschutzes finden – mit diesem Ziel fand im Oktober 2018 der vierte „Climathon“ in 113 Städten auf sechs Kontinenten statt. Mit dabei war erstmals auch Wuppertal, Veranstalter waren die Bergische Universität Wuppertal, die Neue Effizienz und das Wuppertal Institut.

Für die zweite Auflage des Climathons in Wuppertal werden jetzt Organisationen und Unternehmen gesucht, die sich als Innovations- oder Marketing-Partner an der Veranstaltung beteiligen. Der Climathon wird am 25. Oktober an der Bergischen Uni stattfinden.

Von den Ideen der Teams profitieren

Innovations-Partner bringen eine klimarelevante Fragestellung ein, um von den Ideen und der Weiterentwicklung mit den Teams zu profitieren. Mögliche Themen reichen von Energie und Mobilität über Kreislaufwirtschaft und Ernährung bis zu Gebäuden und Klimaanpassung. Als Marketing-Partner ist ein klassisches Sponsoring gegen Werbeleistungen möglich.


Rechtsanwälte Runkel Schneider Weber

Der Climathon ist ein 24-stündiger Ideenmarathon zur Entwicklung innovativer Lösungen für lokale Herausforderungen des Klimawandels sowie von sozialen Fragen in Städten. Beim ersten Wuppertaler Climathon im vergangenen Jahr waren mehr als 50 Teilnehmer aus Unternehmen, Politik, Gesellschaft und Forschung mit von der Partie. Sie arbeiteten in Teams an relevanten Klimaherausforderungen für Wuppertal. Auch viele Akteure aus der Region, unter anderem aus Unternehmen, Start-ups sowie der Gründungsförderung, waren als Vortragende, Coaches, Experten, Partner und Sponsoren beteiligt.

Innerhalb von 24 Stunden erarbeiteten die Teams Lösungen zu drei Wuppertaler Klimaschutzfragen: Die erste Fragestellung („Challenge“) beschäftigte sich mit nachhaltiger Verpackung und klimaneutraler Logistik für die Nahrungsmittelproduktion in der Stadt anhand des Projektes Arrenberger Farm. Die zweite Challenge behandelte das in Wuppertal hochaktuelle Thema der Vorbereitung auf zukünftige Starkregen sowie Hochwasser. Für die dritte Challenge wurde nach neuen Ideen für die Parkraumnutzung in der Stadt gesucht. Ein informatives Programm aus Expertenbeiträgen und Workshops ergänzte das Angebot.

In 24 Stunden innovative Ideen zu Wuppertaler Klimafragen finden

Studierende, Unternehmer, Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger aber auch alle Interessierte sind nun für Freitag, 25. Oktober 2019, erneut eingeladen, in 24 Stunden innovative Ideen zu Wuppertaler Klimafragen zu finden. Der zweite Wuppertaler Climathon wird in diesem Jahr erneut von der Neuen Effizienz sowie dem Unesco-Lehrstuhl für Entrepreneurship und Interkulturelles Management der Bergischen Universität Wuppertal, dem Wuppertal Institut sowie Climate KIC veranstaltet. Er findet im „Freiraum“, dem Innovationslabor der Bergischen Universität Wuppertal, am Arrenberg statt. Anmeldungen sind ab Juni 2019 online möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ansprechpartnerin bei der Neuen Effizienz ist Swanhild Klink, Projektleiterin der Neuen Effizienz.

Kontakt
klink@neue-effizienz.de
Telefon: 0202 - 96 35 06-62


Zukunft gehört der künstlichen Intelligenz

Um mit China konkurrieren zu können, fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie mehr Engagement bei der Künstlichen Intelligenz.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) setzt sich für ein größeres Engagement in der Künstlichen Intelligenz (KI) ein. „Unsere Investition muss in die Künstliche Intelligenzforschung für industrielle Anwendungen gehen“, sagte BDI-Präsident Dieter Kempf kürzlich bei einem Treffen von Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Damit man mit Wirtschaftsmächten wie China konkurrieren könnte, müsse man jetzt Prioritäten setzen. Es sei nicht sinnvoll, auf Gebieten zu konkurrieren, auf denen andere Länder bereits besser seien. „Wir müssen uns auf die Felder konzentrieren, auf denen wir stark sind. Das sind Industriedaten, das sind Plattformen für Industriedaten.“ Hier sollten Daten ausgetauscht werden und künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen.

Die Aussichten auf eine staatliche Unterstützung dürften schlecht sein. Einem Bericht des „Handelsblatt“ zufolge will Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) keine zusätzlichen Mittel für die Erforschung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz bereitstellen.

Strategie der Bundesregierung

KI gilt als die Zukunftstechnik für die gesamte Wirtschaft. Damit Deutschland hier aufholt, hatte die Bundesregierung im November des vergangenen Jahres eine Strategie präsentiert: Bis 2025 sollten drei Milliarden Euro zusätzlich in die Erforschung und Anwendung von KI fließen.

An dem Wirtschaftstreffen nahmen neben Kempf auch Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer und der Präsident des Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, teil.