Neue Lack-Innovationen aus Wuppertal

Starke Partner:Neue Lack-Innovationen aus Wuppertal

Der Bau des neuen Zentrums für Kunstharz bei Axalta¬geht in Kürze in die nächste Phase. Nach den Abrissarbeiten kommt der Aushub. Den Boden zu bereiten, lässt sich das Unternehmen weit über 50 Millionen Euro kosten.

Das Projekt schreitet voran: 2021 soll die neue Kunstharzproduktion im Werk 2 an der Hatzfelder Straße ihre Arbeit aufnehmen. Die Anlage liefert die Grundstoffe für circa 90000 Tonnen Kunstharzlacke, die das Werk in alle Welt liefert. Es deutet sich ein Trend an: Alle fünf Jahre bekommt der Standort Zuwachs. Denn Mitte 2016 hatte Axalta am Standort Wuppertal schon das Europäische Technologiezentrum für Flüssiglacke in Betrieb genommen. Es ist die zentrale Forschungseinrichtung für die Regionen Europa, Naher Osten und Afrika.

Harze bestimmen als Bindemittel die wichtigsten Eigenschaften von Lacken. Beständigkeit, Glanzwert, Elastizität und weitere wichtige Faktoren hängen vom eingesetzten Kunstharz ab. Das neue Zentrum zur Kunstharzfertigung lässt sich das Chemieunternehmen weit über 50 Millionen Euro kosten. „Mit der Investition stärken wir unseren größten Produktionsstandort Wuppertal weiter“, erklärt Werksleiter Dr. Philipp Kohn. „Es ist ein klares Bekenntnis. Wir wollen gemeinsam mit Wuppertal in die Zukunft gehen.“ Dafür bekommt das Werk 2 nicht nur eine der modernsten Kunstharzproduktionen der Welt, auch das bestehende Werk soll Anpassungen erfahren, die zu mehr Effizienz und, für die direkten Anwohner sicher eine gute Nachricht, weniger Lärm führen.


Deepwood TeamEvents

Das Fertigungszentrum wird nach Abschluss der Bauarbeiten seine Harze zum überwiegenden Teil über Rohrleitungen an die weiterverarbeitenden Betriebe abgeben. Das schont auf Dauer die Umwelt, da der Transport durch die Rohre nahezu emissionsfrei verläuft. Im Zuge des Neubaus werden die Reinigungsanlagen für die Abluft durch effizientere Modelle ersetzt. Und natürlich betont Axalta, dass auch die Sicherheitsvorkehrungen im neuen Zentrum den höchsten Standards entsprechen werden. Ein weiteres Plus für Anwohner und Umwelt.

Bis dahin müssen sich die Anwohner jedoch noch etwas gedulden. Noch herrscht Abriss-Stimmung auf dem Werksgelände. Die Altbestände an Gebäuden sind so gut wie entfernt. Danach beginnen die Aushubarbeiten. Auch wenn die Lkw sich wahrscheinlich in einer Reifenwaschanlage die „Füße abputzen“ müssen, bevor sie auf die Straße rollen, wird es bei einer Baustelle dieser Größenordnung natürlich zu erheblichen Belastungen kommen. Die Bauherren rechnen mit etwa 30 zusätzlichen Lkw-Fahrten pro Tag – dreimal mehr als im Normalbetrieb des Werks. Dass Lacke und Harze nicht nur Oberflächen verschönern können, sondern auch ein wichtiges Detail bei der Lösung gesellschaftlicher Entwicklungen sind, zeigt die Produktpalette, die von Wuppertal aus in die ganze Welt geht. Ein ganz neues Feld für Sonderlacke wird nach Abschluss aller Arbeiten von der Hatzfelder Straße aus bedient: Die autonomen Fahrzeuge der nahen Zukunft nehmen ihre Umgebung mit Lidar-Radaren wahr. Diese senden schwache Laserstrahlen aus. Aus deren Reflexionen entsteht das Bild der Umwelt. Helle Farben reflektieren dafür ausreichend, dunkle Farbtöne noch nicht. Sie verschlucken zu viel Laserlicht – das Auto kann sich kein klares Bild von anderen Fahrzeugen machen. Damit es nicht zu starken Einschränkungen bei Farbwahl und Design kommt, entwickelt Axalta so genannte NIR-Lacke, die durch spezielle Pigmente unabhängig vom Farbton ein ausreichendes Reflexionsvermögen haben und weder die Aussendung, noch den Empfang der Lidar-Scanner stören.

Zweiter Platz beim „Oscar für Innovationen“

Ein weiters Spezialprodukt aus Wuppertal wird das Einkomponentenharz sein, das auf den Namen Voltaprem 5000 hört. Es ist zur Isolierung von Hochspannungs-Generatoren in der Wind- und Energiebranche gedacht, kann aber auch in mobilen Elektromotoren Anwendung finden. Bei der diesjährigen Vergabe des renommierten Edison Awards für neue Produkte, dem „Oscar für Innovationen“, belegte Voltaprem den zweiten Platz in der Kategorie Materialwissenschaften und Ingenieurswesen. In der Begründung heißt es: Das Produkt „bietet Verbesserungen bei der Reduzierung der Anwendungszeit und des Energieverbrauchs bei gleichzeitiger Verringerung der Gesundheitsrisiken.“ Tränkharze sind schnell zu verarbeiten und dieses zeichnet sich zusätzlich durch eine niedrige Verarbeitungstemperatur bei der Verarbeitung aus, was zu Energieeinsparungen im gesamten Prozess führt.


Teams stärken – TeamEvents aus dem Tal

Seit zwölf Jahren übernimmt das Team DEEPWOOD Verantwortung für das Zusammenkommen von Menschen. Ob Tagungsgemeinschaft, Projektteam oder Konferenzgruppe - DEEPWOOD bietet Gruppenerlebnisse auf höchstem Niveau.

Am Anfang stand die Vision, Menschen auf außergewöhnliche Weise zusammenzubringen. Über die Jahre erweiterte DEEPWOOD sein Angebot und ist nun mit einer breiten Palette an TeamEvents in ganz Europa aktiv. Ob im Sommer oder Winter, indoor oder outdoor, auf dem Wasser oder in den Wipfeln – dem Team von DEEPWOOD ist es wichtig, dass jedes TeamEvent zu etwas ganz Besonderem wird. „TeamEvents sind keine Produkte von der Stange. Jedes Team ist individuell, und so behandeln wir sie auch“, betont Malte Hopfer, Prokurist der Firma DEEPWOOD.

Floßbau, Motorbootbau, Seilbrückenbau, Bogenschießen, GPS-Adventure, KommunikationsTouren, Events mit Draisinen, TabletTrophies, mobile EscapeRooms und Großveranstaltungen ab 3000 Teilnehmenden und vieles mehr – Kunden erhalten die Gelegenheit, Außergewöhnliches zu erleben, über sich selbst hinaus zu wachsen, Neues zu erfahren, im Team zu lachen und ausgelassen zu sein. Gottfried Engendahl, Leiter Bereich TeamEvents: „Darum geht es – dass sich Teams durch gemeinsame Zeit stärken und mit neuer Energie in den Alltag zurückkehren“.

Über das Jahr erlebt DEEPWOOD über 200 Teams aus breit gefächerten Branchen und Kulturen: Chemie, Pharma, Bankwesen, Versicherungen und Industrie. Søren Walla, Geschäftsführer von DEEPWOOD: „Selbstverständlich unterscheiden sich die Alltagswelten unserer Kunden, aber im Endeffekt sind wir Menschen sehr ähnlich – gemeinsame Erlebnisse fördern den Zusammenhalt und Vertrauen, verbessern die Atmosphäre im Team und letztendlich seine Leistungsfähigkeit!“ Daher vertrauen die Kunden DEEPWOOD auch im Tagungsmanagement. Enge Kooperationen zwischen DEEPWOOD und europaweiten Tagungshotels entlasten den Kunden zusätzlich. „Nach fünf, sechs Stunden anstrengender Strategiesitzung ist eine aktive und ausgelassene Zeit genau das Richtige - das merken wir immer wieder“ betont Søren Walla. Neben Prozess- und Produktoptimierungen bleiben es die Mitarbeitenden, die ein Unternehmen letztendlich erfolgreich machen. Genau dies unterstreicht auch Dr. habil. Thomas Wagner, wissenschaftlicher Beirat: „Hier, bei den Menschen und der Beziehung untereinander, liegt der entscheidende Hebel, Unternehmen zukunftstauglich zu machen. TeamEvents sind ein kluges Werkzeug in Menschen und ihre Beziehung untereinander zu investieren.“

DEEPWOOD ist sich dieser Verantwortung bewusst.

Als vier Versprechen macht DEEPWOOD Sicherheit, Einzigartigkeit, Ausgelassenheit und Professionalität zum Maßstab all seiner Arbeit. Gottfried Engendahl: „Unternehmen vertrauen uns ihre Mitarbeitenden an – das nehmen wir sehr ernst und gerade deswegen können wir garantieren, dass TeamEvents bei DEEPWOOD eins immer sein werden – unvergesslich!“