Junge Helden in der Ausbildung

Starke Partner:Junge Helden in der Ausbildung

Junge Menschen in der Ausbildung können sich beim Wettbewerb azubihero bewerben. Neben viel Anerkennung winken den Gewinnern auch ein iPad mit zwölfmonatigem Digitalabo der WZ und ein Gutschein im Wert von 100 Euro.

Fachkräftemangel hin oder her – es gibt sie noch: die Schnellversteher, die Mitdenker und die Anpacker. Für Unternehmen, die sich glücklich schätzen können, solche Azubis zu haben, ist die Aktion „azubihero“ eine gute Gelegenheit, dies auch nach außen einmal zu zeigen. Eigentlich schon eine sehr gute Gelegenheit, denn hinter der Initiative stehen mit der Wirtschaftsförderung, dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft, der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände und der Westdeutschen Zeitung viele namhafte Institutionen in Wuppertal. Sie alle sitzen auch in der Jury und entscheiden gemeinsam darüber, wer der Azubi-Hero 2019 wird.

Jungen Menschen Respekt für ihre Leistung zollen

„Man muss die Ausbildung nicht abgeschlossen haben, um berufliche Heldentaten zu vollbringen“, erklärt Daniel Poerschke, Verlagsleiter der Westdeutschen Zeitung. „Bei Azubi-Hero geht es auch darum, den jungen Menschen, die tagtäglich in ihren Unternehmen ihre Frau und ihren Mann stehen, Respekt und Anerkennung für ihre Leistungen zu zollen.“ Und damit auch den Ausbildern. Denn hinter jedem erfolgreichen Auszubildenden steht immer auch ein Team von Menschen, die die jungen Menschen nicht nur fachlich anleiten, sondern ihnen oft auch Vorbild sind.


Schmersal

Wer sich im September 2019 in Wuppertal in einer Ausbildung befindet, darf bei azubihero mit seiner Bewerbung durchstarten. Das Einverständnis des Ausbildungsbetriebs ist allerdings Voraussetzung und muss bei der Bewerbung angegeben werden. Das sollte für echte Helden kein Problem sein. Bei Minderjährigen müssen auch die Eltern zustimmen.

Fotos oder ein kurzes Video über die Ausbildung

Ab sofort können die Bewerbungen unter www.wz.de/azubihero und http://www.azubistartpunkt.de eingereicht werden. Am 15. August schließen sich die Portale wieder. Neben Ruhm und Ehre winken den Gewinnern auch nagelneues iPad mit zwölfmonatigem Digitalabo der WZ und ein Gutschein im Wert von 100 Euro. Dafür muss der Azubi mit Fotos oder einem kurzen Video auf möglichst kreative Weise zeigen, was ihn oder sie zum Helden macht. Zusätzlich darf der Azubi-Hero auf dem Instagram Channel von azubistartpunkt über seine Alltagsheldentaten berichten. Dieses Jahr findet der Wettbewerb zum zweiten Mal statt. In der ersten Runde 2018 war das Bewerberfeld so dicht beieinander, dass die Jury gleich zwei Kandidaten den „Heldenstatus“ verlieh: Annika Lantermann, angehende Landschaftsgärtnerin bei der Firma Jacob Leonhards, hatte mit ihren Bildern tolle Einblicke in ihren Arbeitsalltag gewährt. Ihre „Heldentaten“: Bagger zähmen, Pflanzen-Maniküre und Steinbesiegerin. Der zweite Azubi-Hero 2018, Tim Stock, arbeitet als zukünftiger Fachinformatiker lieber im Innenbereich, nämlich bei der Netzkern AG. Seine Videobewerbung im Stile eines Computerspiels ist unvergessen und hat auch gezeigt, wie schnell ein Ausbilder ohne Kaffee schlapp machen kann.

Die diesjährigen Gewinner werden am 11. September, im Rahmen der 29. Ausbildungsbörse in der Stadthalle gekürt. Die Preise übergibt Oberbürgermeister Andreas Mucke persönlich, der damit ebenfalls seinen Respekt vor den alltäglichen Leistungen junger Menschen zeigt.

BEWERBUNG

Frist - Einfach bis zum 15. August unter http://www.wz.de/azubihero reinklicken und die Bewerbung ausfüllen.

Aufgabe - Gefragt sind Fotos oder Videos von Heldentaten aus dem Alltag zusammen mit einem Text des Auszubildenden, warum er oder sie der Azubi-Hero 2019 ist.

Mit Teamarbeit und Verantwortung zum Erfolg

Schmersal motiviert seine 1850 Mitarbeiter weltweit mit einem neuen Leitbild.

Verantwortung ist der Kern des Geschäftsmodells von Schmersal. Seit 1945 kümmert sich das Wuppertaler Unternehmen weltweit um eine sichere Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Doch das Familienunternehmen – ein internationaler Marktführer im Bereich Maschinensicherheit – möchte noch stärker als bisher die Verantwortung für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fokus rücken. Deshalb hat Schmersal nun in einem dialogischen Prozess ein Unternehmensleitbild entwickelt und festgelegt.

„Verantwortliches Wirtschaften und gesellschaftliches Engagement sind seit langem fester Bestandteil unserer DNA. Doch Vision, Mission und Werte sind für uns zusätzlich langfristige Steuerungsinstrumente für unsere strategische Unternehmensausrichtung“, betont der geschäftsführende Gesellschafter Philip Schmersal, der das Unternehmen in dritter Generation führt.

Alle 1850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit waren dazu aufgerufen, ihre Meinung zur Ausrichtung und zu den Unternehmenswerten von Schmersal abzugeben. Sie betonten, für wie wichtig sie Innovation und Zuverlässigkeit für den langfristigen geschäftlichen Erfolg halten. Gleichzeitig stellten sie die große Erfahrung der Mitarbeiter in den Vordergrund und die damit zusammenhängende Möglichkeit, viele Kundenwünsche schnell und umfassend zu erfüllen. Intern schätzen die Mitarbeiter den respektvollen Umgangston, die Teamarbeit und ein sicheres Arbeitsumfeld.

Auf der Basis der Mitarbeiterbefragung wurden anschließend die zentralen Werte des Unternehmens in Leitsätzen zusammengefasst. Einer davon lautet beispielsweise: „Wir sorgen für sichere Arbeitsplätze, vermeiden jegliche Art von Diskriminierung und begegnen allen Menschen mit Respekt. Wir fördern Fairness, Empathie und Vertrauen sowohl in der internen Zusammenarbeit als auch bei externen Beziehungen, die die Schmersal Gruppe eingeht und unterhält.“ Ein schlagkräftiges Team von qualifizierten und engagierten Mitarbeitern ist für Schmersal die wichtigste Ressource, um sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Daher hat das Unternehmensleitbild einen hohen Stellenwert – ebenso wie die Gewinnung talentierter Nachwuchskräfte. Neben der Ausbildung in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen bietet Schmersal in Kooperation mit Universitäten duale Studiengänge an, zum Beispiel die Ausbildung zum Mechatroniker verbunden mit dem Studiengang Informationstechnologie.

Ein Indiz für die gesellschaftliche Verantwortung sind die vielen sozialen und kulturellen Projekte, die Schmersal in Wuppertal unterstützt. Aber auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Umwelt ist das Unternehmen in vielen Bereichen aktiv, zum Beispiel wurde an den deutschen Produktionsstandorten ein einheitliches Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 eingeführt.

Ernst-Andreas Ziegler

Wir Bergischen können (fast) alles, und das seit Jahrhunderten. Wir waren einst die europäische Ideenschmiede, und die sind wir, nach einem schwierigen Strukturwandel, jetzt schon fast wieder. Die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land lässt als europaweit einmaliger außerschulischer Lernort junge Menschen von vier Jahren bis zum Abitur leuchten. Das macht sie unabhängig vom Geld der Eltern stärker, mutiger und selbstbewusster für den späteren Start in Beruf, Studium oder Selbstständigkeit. Und das ohne Druck, ohne Noten, dafür aber mit Leidenschaft und Wertvorstellungen. Dank großherziger Stiftungen, gemeinwohlorientierter Unternehmer und vieler Einzelpersönlichkeiten ist die Junior Uni privat finanziert. Auf der Liste der Förderer der Junior Uni stehen besonders innovative, erfolgreiche und gemeinwohlorientierte Firmen.