„Investitionen brauchen Fläche“

Starke Partner:„Investitionen brauchen Fläche“

Über die Wirtschaftsförderung hat die Stadt Einfluss auf die Rahmenbedingungen von Investitionen. Ihr Vorstand Rolf Volmerig sieht hier positive Entwicklungen, jedoch auch limitierende Faktoren und wichtige Handlungsfelder.

Herr Volmerig, wie ist das Wirtschaftsklima in der Stadt, Eiszeit oder Überhitzung?

Rolf Volmerig: Gut. Weder Eiszeit noch Überhitzung. Als Exportregion schlagen die internationalen Herausforderungen wie der Brexit oder die Tendenz zum Protektionismus zwar durch, aber insgesamt ist das Klima im Bergischen positiv. Die Unternehmen investieren in neue Maschinen und Gebäude. Da kommen der Wirtschaft die günstigen Zinsen momentan natürlich sehr zu gute.

Welche Möglichkeiten hat die Wirtschaftsförderung, um das Investitionsklima positiv zu gestalten?

Volmerig: Flächen entwickeln. Die vorhandenen Gewerbegebiete sind in Zusammenarbeit mit Immobilienpartnern oder durch die Kommune weitgehend positiv entwickelt. Viele neue Firmen konnten angesiedelt werden. Daher ergibt sich der dringende Bedarf, neue Flächen zu generieren. Für das Gewerbegebiet Nächstebreck oder den Sportplatz an der Clausewitzstraße sind die Bebauungspläne bereits in Vorbereitung. Ohne Flächen keine Investitionsmöglichkeiten, daher ist dieses die dringendste Aufgabe, die wir zu bearbeiten haben.

Woran arbeitet die Wirtschaftsförderung bei der Flächenerschließung?

Volmerig: Die Flächen an der Parkstraße sind spannend, jetzt wo klar ist, dass die Bereitschaftspolizei an ihrem alten Standort bleibt. Aber auch für das Gelände der Bergischen Sonne gibt es konkrete Überlegungen. Dort könnte unter dem Arbeitsbegriff ‚Smart-Tec-Campus‘ eine themenbezogene Flächenentwicklung Richtung digitale Technologien stattfinden.

Was ist aus Sicht der Wirtschaftsförderung eine gute Investition?

Volmerig: Da gibt es, gerade in den letzten Jahren, ein klares Kriterium: die Anzahl der geschaffenen Arbeitsplätze pro Quadratmeter Boden. Der Hintergrund ist, dass die Flächenverfügbarkeit, wie schon erwähnt, recht eingeschränkt ist. Deswegen beurteilen wir Investitionen maßgeblich nach der Anzahl geschaffener Arbeitsplätze pro Quadratmeter Gewerbefläche.

Welche Erwartungen haben Sie diesbezüglich?

Volmerig: Im Bereich Gewerbe sind das etwa sechs Arbeitsplätze auf 1000 Quadratmetern. Bei Dienstleistungen erwarten wir etwa 15 auf der gleichen Fläche, da hier die Dichte entsprechend größer ist. Diese Kennzahlen dürfen uns aber nicht den Blick auf das Inhaltliche verstellen. Wir brauchen einen spannenden und zukunftsfähigen Technologiemix.

Wie sieht der aus?

Volmerig: Grundgerüst und Innovationsmotor unserer Region sind die produzierenden Unternehmen. Der Dienstleistungsbereich ist aber auch bei uns auf dem Vormarsch. Da ist das Stichwort natürlich Digitalisierung der Wirtschaft. Diesen Strukturwandel können wir mit IT-Firmen, Unternehmen Die Region hat das entsprechende Potential hierfür. Alles, was dem Zweck einer zukunftsfähigen, breit aufgestellten Unternehmensstruktur dient, sind aus unserer Sicht gute Investitionen.

Welche Rolle hat die Wirtschaftsförderung dabei konkret?

Volmerig: Wir bieten ein breites Leistungsspektrum von der Flächenvermarktung über die Begleitung von Investitionsvorhaben bis hin zur Förderprogrammberatung. Leider haben wir mehr Anfragen als Flächen, können also nicht alle Wünsche und Anfragen erfüllen.

Unterstützt die Landesregierung Sie auf Ihrem eingeschlagenen Weg?

Volmerig: Ja! Das passt sehr gut zusammen, weil Land und Kommune das gleiche Ziel, die Schaffung neuer Arbeitsplätze, verfolgen. Bei Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen können über das Förderprogramm RWP bis zu 20 Prozent der Investitionskosten erstattet werden, wenn ausreichend neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Auch für den Bereich der Stadtentwicklung gibt es derzeit attraktive Förderungen der öffentlichen Hand. Stichworte: BUGA, Seilbahn oder Pina-Bausch-Zentrum. Das sind alles Projekte, die dem Image der Stadt sehr guttun würden, aber nur mit öffentlicher Förderung darstellbar sind. Das gilt übrigens auch für die Qualitätsoffensive Innenstadt, für die das Land sehr viel Geld zur Verfügung stellt, um Erneuerungsprozesse anzustoßen. Diese Investitionen sind für die Gesamtentwicklung der Stadt von hoher Bedeutung.

Können Sie Investitionstrends in der Bergischen Wirtschaft ausmachen?

Volmerig: Im gewerblichen Bereich hängt das natürlich sehr von der Industriestruktur ab. Bei Automotive, Werkzeugen, Maschinenbau oder Chemie sind wir nach wie vor stark. Die Investitionen erfolgen entsprechend der technologischen Schwerpunkte in neue Produkte und die Erschließung neuer Märkte. In der Produktion geht es um die Digitalisierung, die hohe Effizienzsteigerungen verspricht.

Erkennen Sie anhand der getätigten Investitionen einen Trend hin zu mehr Dienstleistungen?

Volmerig: Wir setzen momentan einen Schwerpunkt auf Innenstadtentwicklung, Handel und Dienstleistungen. Wir wollen die Impulse, die von der 150 Millionen Euro Investition in den neuen Döppersberg ausgelöst wurden, nutzen. So gibt es massive Investitionen im Bereich der Hotellerie. Da holt Wuppertal stark auf und das wird positive Effekte auf andere Dienstleistungsbereiche wie Kongresse, Events und Veranstaltungen haben.

Wer oder was hat diesen Hotel-Trend ausgelöst?

Volmerig: Das sind primär Marktgeschehnisse. Der Hotelbereich boomt generell als Anlageobjekt. Aufgrund der ehemals vorhandenen Unterdeckung mit Hotelbetten haben wir zusätzlich eine aktive Ansprache von Hotelinvestoren vorgenommen. Daraus sind Vorhaben wie das Hotel Holiday Inn Express entstanden. Danach hat sich ein selbstlaufender Trend entwickelt.

Woher kommt die Fokussierung auf die Innenstädte und den Handel?

Volmerig: Wir als Wirtschaftsförderung versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten dort zu unterstützen, wo die Strukturwandelprozesse sehr stark sind. Die stärksten Veränderungen sehen wir derzeit im Bereich Handel und City, wo wir positive Prozesse unterstützen möchten. Konkret geschieht dies beispielsweise durch die Tour ‚Wuppertal Retail‘, wo wir Expansionsbeauftragte, Makler und Entscheider aus dem Bereich Handel und Dienstleistung nach Wuppertal holen und den Standort vorstellen.


Trend Automobile GmbH & Co. KG

Innovative Mobilität

Das Autohaus Trend Automobile ist einer der größten Peugeot-Händler in Deutschland.

Guten Service für alle Marken und eine breite Auswahl an Modellen bietet das Peugeot-Haus Trend Automobile im Elberfelder Stadtzentrum, direkt gegenüber des ehemaligen Schauspielhauses.

Auch wenn das Haus seit Jahresbeginn zur Duisburger Ruhrdeichgruppe gehört, ändert sich für die Kunden nichts. Alle 15 Mitarbeiter bleiben Ansprechpartner für Wünsche aller Art. Jörg Demandt leitet die Geschäfte weiterhin als geschäftsführender Mitgesellschafter. Trend Automobile ist einer der größten Peugeot-Händler in Deutschland. „Bei uns finden die Kunden für jeden Anspruch das richtige Auto – bei Einhalten der strengen Abgasnormen und mit attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten“, betont Jörg Demandt.

Besonders beliebt sei derzeit der Peugeot 3008: Er wurde in den vergangenen Jahren als „Auto des Jahres“ ausgezeichnet und bietet trotz seiner kompakten Abmessungen viel Innenraum. Viele Kunden schätzen auch das intuitiv bedienbare digitale Kombiinstrument mit hochauflösendem Bildschirm, das sowohl während der Fahrt den Weg weist als auch Funktionen des Fahrzeugs anzeigt, als Steuerelement für Radio und Smartphone dient und vieles andere.

Für alle Fahrzeuge von Peugeot gilt dabei: Die innovativen und besonders umwelteffizienten BlueHDi-Dieselmotoren der PKW-Modelle erfüllen die strenge Abgasnorm Euro 6d-Temp. Wer einen Peugeot least, geht sogar doppelt auf Nummer sicher: Sollte es ein Fahrverbot in einer Innenstadt geben, können die Kunden problemlos auf einen Peugeot mit Benzinmotor umsteigen.

Wer eine große Familie hat oder viel Gepäck, schätzt den Family-SUV Peugeot 5008. Das innovative EAT8-Automatikgetriebe kann den Kraftstoffverbrauch um bis zu sieben Prozent senken. Bis zu sieben Sitzplätze ermöglichen flexible Nutzungen für Familie und Freunde. Dank des intelligenten Grip Control-Systems hält dieses Fahrzeug besonders stabil die Spur. Auch sonst verfügt der Peugeot 5008 über eine erstklassige Sicherheitsausstattung mit einer crashoptimierten Karosserie, sechs Airbags und ESP. Das Design fällt auf den ersten Blick auf und sorgt für bewundernde Blicke im Straßenverkehr. Viele Ausstattungsvarianten ermöglichen jedem Kunden das für ihn perfekte Fahrzeug. Das Autohaus Trend hat auch viele Neu- und Vorführwagen vorrätig. Überzeugen Sie sich bei einer Probefahrt selbst von den Qualitäten der neuen Peugeots!