Investition in die bergische Zukunft

Starke Partner:Investition in die bergische Zukunft

Vaillants neues Forschungs- und Entwicklungszentrum ist Bekenntnis zum Standort. Es arbeitet mit historisch gewachsenen Strukturen.

Oft ist eine Investition die Antwort auf einen bestehenden Mangel an Möglichkeiten. Bei der Vaillant Group ging es jedoch eher um einen Zuwachs an Struktur und Effizienz. In den über 140 Jahren am Standort Remscheid ist das Unternehmen eng mit der Stadt verwachsen, also historisch in der Stadt verwurzelt. Entsprechend heterogen sind die Strukturen. Remscheid ist der größte Entwicklungsstandort des Unternehmens. Rund 500 der etwas über 800 Produktentwickler weltweit arbeiten hier. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen waren jedoch bisher über die gesamte Stadt verteilt. Das geht zu Lasten der Kommunikation und kostet. Die internen Prozesse hatten nicht die Effizienz, die Vaillant selber von seinen Produkten erwartet.

Investitionen bestehen aus Raum, Wille und Kapital

Investitionsbereit durch die guten Geschäfte der Vergangenheit, suchten die Verantwortlichen am Stammsitz eine Möglichkeit, alle an der Entwicklung neuer Produkte beteiligten Abteilungen zusammenzubringen. Dabei hatte Vaillant mehr Glück als manch anderer etablierter Mittelständler der Region. Es gelang, ausreichend Fläche direkt südlich der Produktionshallen zu erwerben.


Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e. V. – VBU®

Damit war der Boden für eine der größten Einzelinvestitionen in der Geschichte des Standorts Remscheid bereitet. Auf über 450 Betonpfählen solide an den Hängen der Hügel des Bergischen Landes gegründet, begann der Bau des neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums direkt neben der Produktion. Die Kosten dafür belaufen sich auf 54 Millionen Euro.

Der Gebäudekomplex besteht aus zwei Innovations- und einem Testzentrum. Letzteres hat eine Gesamtfläche von 9000 Quadratmetern und wird über 220 Test- und Prüfstände beherbergen. Darunter Kälte- und Akustikkammern, Labore für elektromagnetische Verträglichkeitsprüfungen und alleine 40 Teststände zur Untersuchung von Wärmepumpen. Für Vaillant eine Zukunftstechnologie, die im Zuge der Neustrukturierung aus Gelsenkirchen nach Remscheid verlegt und hier weiterentwickelt wurde. Kurz, alles was ein Unternehmen benötigt, um seine Produkte zu entwickeln und zu optimieren.

In den beiden angeschlossenen Bürogebäuden mit einer Gesamtfläche von 14 500 Quadratmetern, sind neben der Produktentwicklung die ergänzenden Abteilungen wie Einkauf, Design oder Qualitätssicherung untergebracht. Genau betrachtet ist hier alles, was Innovation fördert, unter vier Dächern vereint. Denn die Gebäude gruppieren sich um ein Atrium mit Glasdach, welches als Treffpunkt und Ort der Kommunikation fungieren soll. Von dort führt eine Brücke direkt in die Produktionshallen. Sie sorgt für den sprichwörtlich kurzen Weg über die Bahngleise, die das Werk durchschneiden.

Die Zukunft – Made im Bergischen, Made by Vaillant

Damit hat der Weltmarktführer für wandhängende Heizgeräte die Voraussetzungen geschaffen, sich auch in anderen Produktkategorien schneller zu entwickeln. „Die enge Zusammenarbeit aller am Entwicklungsprozess beteiligten Mitarbeiter ermöglicht uns Innovationszyklen in der Produkt- und Technologieentwicklung deutlich zu verkürzen“, erläutert Jens Wichtermann, Direktor der Unternehmenskommunikation. Das gilt im Besonderen für die drei großen Zukunftsfelder Wärmepumpen, Gasbrennwerttechnik und digitale Systemlösungen. Produziert und geforscht wird weltweit. Die sehr effizienten Hightechprodukte kommen jedoch allesamt aus Remscheid.

Vaillant sieht einen doppelten Nutzen in den Cloud-Diensten

Gerade erst hat Vaillant eine Kooperation mit Microsoft bekannt gegeben. Denn jenseits aller elektronischer Spielereien, wie der Heizungssteuerung aus dem Urlaub, die schlicht den Anruf beim Nachbarn ersetzt, sieht Wichtermann einen doppelten Nutzen in den aufkommenden Cloud-Diensten. „Sie bieten für die Besitzer unserer Produkte die Möglichkeit, ihre Verbräuche transparent zu machen. Nur wer seine Verbräuche kennt, kann diese auch optimieren.“

Die Handwerker sind eine große Zielgruppe für die Digitalisierung

Leuchtet ein, scheint aber schon fast nicht mehr ganz aktuell. Denn auch Vaillant hat den Schritt hin zu lernenden IT-Systemen bereits eingeschlagen. Die Bereitstellung von Wärme in Luft und Wasser richten solche Systeme automatisch an den Gewohnheiten seiner Benutzer aus. Die zweite Zielgruppe der Digitalisierung sind die Handwerker. Für sie steht ein Wechsel der Gerätewartung an. Mit der richtigen App ausgestattet meldet sich, beispielsweise bei abfallendem Wasserdruck, nun die Therme beim Kunden, noch bevor diese ausfällt. Googles App-Store listet schon heute auf einfache Anfrage mehr als 20 Apps des Wärmespezialisten auf. Und es werden mehr werden. Ihr Geburtshaus wird das neue FuE-Zentrum in Remscheid sein.

„Der große deutsche Hase“, so nennen die Chinesen das Remscheider Unternehmen Vaillant in ihrer Heimat, macht im Reich der Mitte große Sprünge. Zweistellige Wachstumsraten sind hier eher die Regel als die Ausnahme. Es ist der ideale Markt, um auch Verantwortung für das globale Raumklima zu übernehmen. Vaillant sieht sich selbst als Teil der Lösung und in China kann der einfache Wechsel von Kohle- auf Gasheiztechnik schon immense Einsparungen an Klimagasen bedeuten. Hocheffiziente Gas-Heizgeräte aus Remscheid können hier einen wichtigen Beitrag leisten – sobald sie ihre Transportemissionen vor Ort abgearbeitet haben.

http://vaillant.de


Passgenaue Beratungsangebote

Die VBU berät ihre Mitgliedsfirmen individuell.

Durch ständig neue Rechtsprechung und Gesetzgebung wächst das Informationsbedürfnis im Arbeitsrecht kontinuierlich. Zu großer Verunsicherung führte beispielsweise im vergangenen Jahr die Einführung der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Hierzu erhalten Mitgliedsfirmen der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. (VBU) jeweils aktuelle Informationen, angefangen von Checklisten und Mustern zur Umsetzung einer notwendigen Risikoanalyse bis hin zu Unterlagen zum Beschäftigtendatenschutz aus der Reihe VBU® Wissen. Darüber hinaus ermöglichen Informationsveranstaltungen und Arbeitskreise auch einen intensiven Erfahrungsaustausch aus der Praxis.

Neben der Information der Unternehmen auf unterschiedlichen Kanälen bildet die individuelle Beratung die zweite Säule der Hilfestellungen im Personalwesen. Hier geht es regelmäßig um die konkreten Unternehmensbelange vor Ort, wobei die Mitglieder nicht nur auf spezialisierte Juristen/innen, sondern auch auf Ingenieure zurückgreifen können. Letztere bearbeiten arbeitswirtschaftliche Fragen, die von der Arbeitszeitgestaltung (etwa Schichtplanregelungen) bis zur Entgeltgestaltung (Eingruppierungsfragen; Leistungsentgelte etc.) reichen, inzwischen aber auch den gesamten Arbeitsschutz und die sich abzeichnenden Demografieprobleme beinhalten.

Zum Portfolio der VBU-Dienstleistungen gehört zudem die Vertretung vor den Arbeitsgerichten, aber auch bei außergerichtlichen Vorgängen, etwa bei Verhandlungen über Interessenausgleiche und Sozialpläne mit Gewerkschaftsvertretern, Unterredungen mit Fürsorgestellen oder auch Kontakte zu öffentlich-rechtlichen Organen. Alle Dienstleistungen sind mit einem Jahresbeitrag abgegolten, der sich nach einem bestimmten Promillesatz der Lohn- und Gehaltssumme richtet.