Investiert!

Starke Partner:Investiert!

Wirtschaft und Stadt haben kräftig in ihre Entwicklung investiert – kein Grund nachzulassen. Denn Investitionen gestalten Zukunft.

Liebe Leserinnen und Leser,

hier in Wuppertal ist viel investiert worden. Die allermeisten Wuppertaler Unternehmen haben ein erfolgreiches Jahr hinter sich und ihre Standorte ausgebaut oder modernisiert. Jede dieser Investitionen gestaltet nicht nur unsere Region, sondern auch unsere Zukunft. Einige interessante Beispiele davon stellen wir Ihnen hier, in der diesjährigen Wirtschaftsbeilage mit dem Thema Investitionen vor.

Innovative Produkte aus dem Bergischen erobern, allen internationalen Risikofaktoren zum Trotz, die Märkte auf allen Kontinenten. Der weiterhin hohe Exportanteil unserer Wirtschaft stärkt die heimischen Standorte. Das zeigen die Zahlen deutlich. Investitionen erfolgten in die unterschiedlichsten Bereiche der Stadt, die wächst und gedeiht. Im Zentrum Elberfelds schlägt ein neues Herz. Die Eröffnung des Wupperparks Ost, mit einem exklusiven Kulturraum darunter, wird dessen Fertigstellung krönen. Das bringt neuen Schwung in die Innenstädte, die sich in nächster Zeit weiterentwickeln.


Parkett Dietrich

Gute Investitionen bestehen aus Mut und Leidenschaft, Kapital und Überzeugung. Nicht nur Unternehmer, auch jeder einzelne Bürger kann sein Engagement in seine Stadt investieren. Das hat in Wuppertal eine lange Tradition und setzt sich in diesen Tagen am Arrenberg und unter dem Wupperpark Ost in zeitgemäßer Form fort. Erhöhter sozialer Zusammenhalt und neue Kulturangebote sind Ergebnisse von Bürger-Investitionen, die die Stadt langfristig positiv prägen. Und nicht zuletzt sind es die vielen Immobilienbesitzer, die anfangen, in ihre Gebäude zu investieren. Die neuen Fassaden, aber auch die Bauten, die auf dem Bergischen Plateau entstanden sind und am Heubruch entstehen werden, steigern insgesamt die Lebensqualität in Deutschlands grünster Großstadt.

Auch der Staat muss investieren, um das Fundament für Wachstum und Beschäftigung zu sichern. Bei Verkehrswegen, Internet, Schulen und vor allem in die Energiewende. Nur unter guten Rahmenbedingungen sichern private Investitionen Wohlstand und Arbeitsplätze – auch für künftige Generationen.

Experten schätzen, dass die Digitalisierung heute erst zu etwa fünf Prozent fortgeschritten ist. Das Allermeiste kommt noch auf uns zu, und niemand kann genau sagen, was das sein wird. Was auch immer kommen wird, es sollte sich hier entwickeln. Investitionen können Strukturen und Bedingungen schaffen, die dies beschleunigen. Die Zeit dafür ist jetzt! Als digitale Modellkommune hat Wuppertal eine gute Startposition.

Eine weitere große Herausforderung wird die nachhaltige Entwicklung von Region und Wirtschaft bleiben. Auch hier liegen große Chancen, die es zu heben gilt. Das Alte zu bewahren und es ohne Ressentiments um sinnvoll Neues zu ergänzen, war schon immer Teil der Bergischen DNA. Diese unaufgeregte Art, Vergangenheit und Gegenwart zu verbinden, wird uns auch dabei helfen, eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Dies ist in den Köpfen der Bergischen Unternehmer angekommen.

Ein erfreulicher Trend, der sich wie ein roter Faden durch das gesamte Heft zieht, ist die große eigene Initiative, die viele Akteure am Standort Wuppertal zeigen. Es herrscht Aufbruchsstimmung aus eigener Kraft.

Viel Spaß beim Lesen
wünscht Ihnen
Ihr Daniel Poerschke


Vorher wissen, was man hat

Handwerksqualität bildet das Fundament der Passion für Parkett. Mit der Art und dem Umfang der kreativen Inszenierung von Raumgestaltung mit Holz setzt Parkett Dietrich Maßstäbe. Der Kunde kann schon vorher erleben, wie seine Räume nachher wirken.

Der Claim „Verlegehandwerk seit 1918“ verweist auf die Wurzeln des Traditionsunternehmens Parkett Dietrich, das sich heute vor allem dadurch auszeichnet, dass es vieles anders macht als andere und damit in der Präsentation und Vermarktung von Parkett Maßstäbe gesetzt hat, ohne sein handwerkliches Fundament aus den Augen zu verlieren.

Das in dritter Generation von den Zwillingsbrüdern Frank und Christoph Dietrich mit ihren Ehefrauen Alexandra und Jessica geführte Familienunternehmen betreibt außer dem Stammhaus in Wuppertal inzwischen vier weitere Ausstellungen in Köln, Krefeld, Dortmund und Hamburg. Jedes Haus hat seinen eigenen Stil. Was sie eint, ist das Konzept individuell eingerichteter Wohnwelten, dass die Dietrichs schon früh aus der Modebranche für ihr Geschäft adaptiert haben. Alte Gebäude wie die ehemalige Textilfabrik in Wuppertal unterstreichen den authentischen Charme der Dietrich Häuser.

Die Präsentation von Parkett und Holzböden erstreckt sich mittlerweile auf insgesamt 180 Ausstellungsräume mit einer Gesamtfläche von 5600 Quadratmeter. Jeden Raum haben die Dietrichs selbst eingerichtet – für Marketingchefin Alexandra Dietrich eine Herzensangelegenheit: „Diese Kompetenz müssen Sie haben, sonst ist es nicht authentisch. Wir wollen zeigen, wie schön man mit dem wunderbaren Werkstoff Holz lebt.“ Das Sortimentsspektrum reicht von Einstiegsangeboten bis zum hochpreisigen Premium-Parkett. Kunden des Verlegebetriebes sind vor allem Privatleute, gelegentlich über den Bauträger, oder auch kleinere Hotels, die eine individuelle Atmosphäre schaffen wollen. „Wir verstehen uns nicht als Edelboutique für Wohlhabende“, betont Frank Dietrich, „unser Grundverständnis ist, Parkett für alle“. In den Showrooms sind alle Musterflächen inklusive Verlegeleistung transparent ausgepreist. Geboten wird die gesamte Palette des Handwerks – neben dem Hauptgeschäft mit der Neuverlegung auch Renovierung, Restaurierung und Pflegeservice.

Handwerk ist das Fundament

Unabhängig von der erfolgreichen Positionierung im Markt bleibt das Fachhandwerk mit festangestellten Mitarbeitern das Fundament und die Kernkompetenz des Unternehmens.

150 der insgesamt 220 Beschäftigten sind Parkettleger und Schreiner. Ein gut ausgebildetes Team gewährleistet in der Ausführung die Qualität, die Parkett Dietrich seinen Kunden in Form eines „Rundum-Sorglos-Paketes“ verspricht – darauf legt Frank Dietrich, der als Parkettlegermeister den Montagebereich verantwortet, großen Wert.

Zur Wertschätzung des Kunden gehört für ihn in diesem Kontext auch der Auftritt seiner Leute auf der Baustelle – angefangen mit einem sauberen Firmenfahrzeug über vernünftiges Handwerkszeug bis zum persönlichen Auftreten gegenüber dem Kunden.

Gute Mitarbeiterführung als Qualitätsfaktor

„Unsere Mitarbeiter sind dafür verantwortlich, dass der Kunde glücklich ist, und dafür bezahlen wir sie leistungsgerecht und betreiben großen Aufwand für ihre Ausbildung“, konstatiert der Unternehmer. Der Betrieb bildet seit jeher aus; die Ausbildungsquote liegt bei rund zehn Prozent.